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Podcast 19. Episode: Die Flutkatastrophe im Ahrtal und ihre Trittbrettfahrer

Wir schreiben den 14. Juli 2026 – es ist der fünfte Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal. Ich selbst stamme aus dem Ahrtal – meine Herkunftsfamilie war schwerstbetroffen. Mein Neffe hat mit seiner Familie die Katastrophe überlebt. Sie haben ihr Haus verloren, die Nachbarin ertrank in den Fluten, Freunde meiner Schwester sind in der Schützenstraße in Ahrweiler ertrunken. Meine Cousine ist ein knappes Jahr nach der vollständigen Zerstörung ihrer Wohnung in ein Provisorium eingezogen. Vielen Freunden und Bekannten ist es ähnlich ergangen. Nachbarschaft und Zivilgesellschaft haben im Anschluss an dieses apokalyptische Ereignis ihre besten Seiten gezeigt. Meine Familie und meine Kinder waren als Ersthelfer mit vielen, vielen Freunden und Freundinnen dabei.

Ich eröffne diese 19. Episode mit der bereits bekannten Hommage an Horst Schlemmer. Wer in der Folge wirklich nackt, mit heruntergelassenen Hosen dasteht, das überlasse ich dem Urteil der HörerInnen.

Horst schenk uns ein Stück...

Podcast Ep.18: Scheißegal - für ein Mädel von der Ahr...

Ja, die Reaktion auf diesen Song - Wir saßen (wieder einmal) im Café - ist mehr als bemerkenswert. Man kann sie eigentlich nur verstehen mit dem Hape Kerkeling gewidmeten Song: Horst, das machst Du jut, so jut, so jut (<- einfach anklicken). Denn auf einmal sind wir alle nackt - wirklich alle, alle, alle sind wir nackt - (fast) ohne jede Ausnahme. Wir Westeuropäer, ins Boot gehören alle Nordamerkikaner, die Chinesen sind schon lange  zugestiegen, die Inder und und und... Wir begehen den Earth-Day, jedes Jahr am 22. April:

Die Weltbevölkerung verbraucht seit Jahrzehnten mehr natürliche Ressourcen, als der Erde pro Jahr zur Verfügung stehen. Würden alle Ressourcen – wie Holz, Nahrungsmittel oder Pflanzen – gleichmäßig auf alle Länder der Welt verteilt, hätte Deutschland seinen Anteil bereits am 2. Mai 2024 verbraucht. Dieser Tag wird als Erdüberlastungstag oder Earth Overshoot Day bezeichnet.

Podcast: Ep.17: Landsickness

Ja, selbstverständlich: Von vorne wie von hinten, von oben wie von unten, von rechts wie von links!

Im Mittelpunkt der 17. Episode des Podcasts von RHCJ wird ein Beitrag von Elisabeth von Thadden stehen: Wie geht’s dem ich? ZEIT 30/23, Seite 43

Um nicht dumm zu bleiben bzw. der Dummheit etwas entgegenzusetzen, ist dieser Beitrag bestens geeignet. Elisabeth von Thadden setzt sich mit Nikolaj Schultzens: Land Sickness – Landkrankheit auseinander

Was Nikolaj Schultz noch fehlt, ist die Konsequenz, die vielleicht ein Horst Schlemmer an den Tag legt, mit seinem: Spieglein, Spieglein an der Wand, denn Nikolaj Schultz hat nichts Besseres zu tun als für eine Lesung nach Korea zu fliegen – könnte man doch locker auch online organisieren. Das ist der Grund, warum ich ihm im jetzt zu hörenden Song Medea auf den Hals schicke.

Für Horst

Es geht heute in der 17. Episode des Podcasts von RHCJ weiterhin um die maßlose Verschwendung von Ressourcen durch vollkommen überflüssige Bewegung im Raum mit entsprechenden CO2-Emissionen. Lange bevor die Klima-Katastrophe begann auf der öffentlichen Agenda Spuren zu hinterlassen, waren mir verantwortungsferne, rein der Lust geschuldete Reiseexzesse schon ein Dorn im Auge. Dies hatte auch immer schon die Konsequenz, dass ich im Freundes- und Bekanntenkreis als sonderbar und merkwürdig bis leicht bescheuert gelte.

Ich beginne den heutigen Podcast mit einem Tagebucheintrag aus dem Jahr 2000.

Vielleicht hatte ich mit diesem Selbstbekenntnis damals schon die Grundlage für das, was Nikolaj Schultz uns vermitteln will:

Podcast Ep. 16: Freund und Feind - Carl Schmitts Kategorien als Treiber politischen Handelns

Ja, von vorne wie von hinten, von oben wie von unten, von rechts wie von links – in keiner der bislang veröffentlichten Episoden war ein genaueres Hinsehen so erforderlich und so zwingend. Den Zuhörern wird in der Folge einiges abverlangt. Aber gewiss war Aufmerksamkeit selten lohnender:

Ein weiteres Mal muss Eva von Redecker warten. Die 16. Episode meines Podcastes ist einer Auseinandersetzung mit dem Juristen Carl Schmitt gewidmet. Ein Anlass ist der von Alexander Cammann in der ZEIT vom 29. April 2026 veröffentlichte Beitrag Er schon wieder – In Washington macht der rechte Vordenker Carl Schmitt 40 Jahre nach seinem Tod eine gefährliche Karriere.

Wem an einem tieferen Verständnis für die gegenwärtigen Entgleisungen der Weltpolitik, aber auch für die zunehmende Schärfe innenpolitischer Auseinandersetzungen gelegen ist, dem wird mit den folgenden Ausführungen gedient sein. Seit Jahren werbe ich in meinem Blog um eine gründlichere Aufarbeitung der Rolle Carl Schmitts gerade im Hinblick auch auf das Erstarken rechtsextremer Bewegungen in den USA, in Europa und insbesondere auch in Deutschland.

Podcast Ep.15: Strohdumm oder hirnverbrannt?

Einen Tag bevor ich die 14. Episode meines Podcasts veröffentlicht habe – das war am 28. Juni 2026, also am vergangenen Sonntag, hat Stefan Schmitt, auf den ich mich in dieser 14. Episode im Wesentlichen beziehe, in der ZEIT (online) einen Kommentar veröffentlicht – natürlich getriggert durch die sich ihrem Höhepunkt nähernde aktuelle Hitzewelle. Ich hatte mich auf Maximilian Probsts Umdenken oder Untergehen und Stefan Schmitts Vor dem Hitzschlag (jeweils markante Beiträge in der ZEIT aus 2017 bzw. 2018 besonnen, weil die beiden schon seit 10 Jahren immer wieder darauf hinweisen, man könne über Wetter nicht reden, ohne übers Klima zu sprechen. Nun hat er – Stefan Schmitt – es wieder getan. Und Eva von Redecker muss noch ein bisschen warten. Denn es wäre sträflich, der 14. Episode nicht die aktuellen Auslassungen Stefan Schmitts hinterherzusenden:

Ich beziehe mich also heute in der 15. Episode auf Stephan Schmitts – ZEIT-Kommentar

„Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers Klima sprechen? Hört auf, über Höchstwerte zu staunen! Und sprecht nicht über die Hitze, ohne auch Klimakrise zu sagen.“

[Ein Kommentar von Dr. Stefan Schmitt - 27. Juni 2026, 10:07 Uhr online gegangen]

   
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